Die Weibchen bevorzugen zur Eiablage Standorte, die durch Verrottung organischer Materialen eine gewisse Eigenwärme produzieren, wie das beispielsweise in Mist-, Schilf- oder Komposthaufen und vermodernden Baumstümpfen der Fall ist. "Moderne" Ringelnattern nutzen auch Fernwärmeleitungen zur Eiablage. Da gut geeignete Eiablageplätze vielfach von zahlreichen Weibchen aufgesucht werden, kann man mancherorts tausende Eier finden. Die einzelnen Weibchen legen dabei meist 10 bis 30 Eier ab, die von einer pergamentartigen Schale umgeben sind. In Abhängigkeit vom Zeitpunkt der Eiablage und den kleinklimatischen Gegebenheiten erfolgt der Schlupf in der Regel zwischen Juli und Ende September.